REVIEWS | PRESSKIT
 

Wasteofmind.de

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie zuvor von den Greedy Bees aus Saarbrücken gehört habe. Im Allgemeinen hört sich die neue – und übrigens zweite – Platte der gierigen Bienen an, als ob das Distemperhündchen einen wilden Gangbang mit den Mighty Mighty Bosstones veranstaltet, die Bande währenddessen von einer Horde wildgewordener Jazzsaxophonisten überfallen werden, die sich als die Klone des Chefbläsers der Voodoo Glow Skulls herausstellen. Zu deutsch: Rockt mit 250 Sachen auf der Überholspur daher. Coole Scheiße! Während sich „Names by Numbers“ noch nach etwas Durcheinander anhört (So schnell! So viel!), kommen die anderen Songs locker-lässig um die Ecke.

Wenn also bei fast allen Liedern die Geschwindigkeitsbegrenzung nach oben komplett ignoiert wird, kommt „Embrace Our Downfalls“ schon fast als Ballade rüber: Klavier, Midtempo (OMG, was „langsames“!!), mehrstimmiger Gesang. Und gerade das ist es dann auch, was den Skacore der Greedy Bees so gut macht: Dass sie auch anders können! So zum Beispiel auch bei „Dog Days“ - was mit spanischem Banjogeklampfe und Olé-trompeten anfängt endet im moshenden Gitarrenverzerre. Und dann auf einmal wieder: Swingige Jazzklänge, Hardcore-inferno mit kreischendem Sänger, Frauengesang. Die überforden mich. Heillos. Bleibt mir nur zu sagen: Tolle Scheibe.

Katrin Wipper 8/10

 
 

Punknrollradio Show

Munterer und heiterer Mix aus Ska,Punk,Jazz und Hardcore. Wen das nicht abschreckt und wer einen sehr großen musikalischen Horizont hat für den ist das die richtige Scheibe. So wird bei den 14 Tracks der Scheibe ordentlich mit verschiedensten Einflüssen experimentiert dass es abwechslungsreicher nicht mehr geht. Trompeten, Klavier und was weiss Ich nicht noch  wird mit integriert und so geht es vom Punk zum Ska und vom Rock zum Kickass Beat, teilweise in ein und demselben Song. GREEDY BEES aus dem Saarland machen Ihr ganz eigenes Ding  ohne zu kopieren und klingen somit wie keine andere mir bekannte Band. Meist sind es gut arrangierte Hymnen die das Album zum Partyhit machen und zum Mitsingen einladen. Alle Lieder werden in English wiedergegeben und sind komplett im Booklet nachzulesen. Nicht nur was für Skaliebhaber,Hut ab von mir!!!!!!!!

Marcus

 
 

Underdog Fanzine

Hui, wat für ein rasanter Gockel kommt denn da den Hügel herunter gepurzelt? GREEDY BEES frisieren den melodischen Punkbastard, kitzeln die Akkordfolge und blasen in die Blechinstrumente, als müssten dem Energiekonzern ein paar Leitungen abgeknüpft werden, damit die Verbindung stabil bleibt. Wer in der ersten Reihe steht, bekommt mit Sicherheit ein paar Tropfen Schweiß und Spucke ab. Wer weiter hinten steht, wird von der Spiellaune angesteckt. Und wer nur zuhört und nix sehen kann, wird das Ende des Sommers hinauszögern. Das Album ist ein souveränes Werk mit reichlich Tempo und Abwechslung. Glaube kann Berge versetzen, GREEDY BEES versetzen lieber ihr letztes Hemd für die schweißtreibende Arbeit an temporeiche Melodiebögen, die manchmal quakig erklingen wie der überfahrene Frosch in der Brunftzeit. Aber "Makeshift wings..." hat eben kein Tempolimit. Da müssen Opfer gebracht werden, damit die Stimmung passt.

Fred

 
 

Ox-Fanzine/ Ausgabe #74

Beim Artwork (Erdfarben, trauriges Mädchen, brennendes Herz mit Flügeln!) habe ich ja jetzt total Angst vor ganz schrecklich pathetischem Emo-Zeug gehabt - doch mal wieder trügt der äußere Anschein. Die GREEDY BEES färben hingegen meine persönliche musikalische Karte des zweitkleinsten deutschen Bundeslandes etwas weniger weiß und spielen eine ziemlich flotte Mischung aus Skacore und Streetpunk mit frickeligen Jazz-Elementen. Besonders die Bläser unter diesen acht Saarländern verstehen ihr Handwerk ganz gut, erinnern an den schnellen und komplizierteren Stellen schon fast an die VOODOO GLOW SKULLS. Die ruhigeren Parts schaffen hingegen eine nette HOWARDS ALIAS-Atmosphäre, etwas anstrengend find ich dabei auf die Dauer aber den doch sehr leicht als Deutschen zu identifizierenden Sänger. Wer allerdings auf Bands wie SPANKING THE MONKEY steht und dann noch Blasinstrumente mag, der wird- auf weiten Strecken der CD bestimmt seine Freude haben. Was ich allerdings ziemlich komisch finde, sind die beiden zwischendurch eingestreuten Screamo-Songs - die sind zwar nicht schlecht, aber echt verwirrend. (59:48) (5)  (Jan Eckhoff)

 
 

Pitfire.net

Skacore… Was es nicht alles gibt! Die Saarbrückener Greedy Bees machen auf jeden Fall genau das. Mit Ska irgendetwas zu machen, was die Welt noch nicht gehört hat ist ja mitnichten eine leichte Aufgabe, aber siehe da, es geht ja doch. Ketzerisch könnte man natürlich behaupten, das sei Ska-Punk wie ihn auch die Helden Ska-P u.ä. schon vor Jahren gespielt haben, aber auch abgesehen der gesungenen Sprache (nämlich Englisch) ist das doch etwas anders. Wie das –core natürlich erahnen lässt geht es bei den Bienen doch etwas härter und schneller zu und her. Laut Informationen stehen die Greedy Bees auf Punkrock, Hardcore, Ska und Jazz und was soll ich sagen, man hört es ihnen auch an.

An Abwechslung fehlt es auf jeden Fall sicher nicht, mal steht eine eingängige Hookline im Fordergrund, dann wieder pure Partytauglichkeit, mal eher gemächlich und entspannt, mal voll auf die Zwölf. Vor allem auch die Bläser geben manchmal extrem Vollgas, ziemlich beeindruckend. Musikalisch geht hier also trotz dem etwas eingeengten Genre einiges, langweilig wird einem sicher nicht gleich.

Alles in allem wirken die Greedy Bees äußerst ausgewogen und gutgelaunt. Natürlich ist das keine Musik, die man mit all zu schlechter Stimmung hören kann, weil man sich nur noch mehr aufregt, aber die Langeweile vertreiben diese acht Deutschen Herren äußerst gekonnt. Macht auf jeden Fall Spaß und ist ein Anchecken allemal Wert.

leSpring

 

FOMP.de

Seit 31. März ist nun dieses neueste Werk der Greedy Bees aus dem schönen Saarland zu haben.

Nach erneuten Wechseln innerhalb der Band haben es die 8 Jungs geschafft ein echt gelungenes Album zu veröffentlichen. Diese Platte ist definitiv in der Ska-Bundesliga anzusiedeln.
Die Greedy Bees wissen auch mit ihrem zweiten Album "Makeshift Wings To The Stars" mit ihrer Mischung aus Punkrock und Ska zu überzeugen. Nach mittlerweile Touren durch fast ganz Europa ist das musikalische Niveau der Band noch ein Mal im Vergleich zu ihrem Debut-Album "A Lifetime For The Disappointment" gestiegen. An der Produktion der Platte gibt's nichts auszusetzen. Die CD ist gespickt mit kleinen musikalischen Leckerbissen, die Einem erst beim mehrmaligen Hören von "Makeshift Wings To The Stars" auffallen. So kommen neben Piano und Streichern noch eine Vielzahl weiterer musikalische Finessen zum Einsatz.

Das Album strotzt nur so von tanzbaren, nach vorne treibenden, Ska-Core Nummern.

Was mein Hörvergnügen etwas getrübt hatte, war der Gesang bei "Embrace Our Downfall", dieser passt einfach nicht in die übrigen Songs.

Am meisten haben mich aber die ruhigeren Passagen überzeugt, besonders auch "The Scientist" mit den spanisch, sommerlich klingenden Melodien und dem Einsatz von Kastagnetten.

tyler

 
 

Musikansich .de

Selten sind sie geworden, die CDs, die ich mit ins Auto nehme, um mir den Weg zur Arbeit und zurück musikalisch zu "versüßen". Makeshift Wings to the Stars der saarländischen Ska Band Greedy Bees liegt jetzt jedenfalls erstmal im Wechsler. Die acht Herren schaffen es auf Grundlage des Ska eine geballte Ladung Stilmixe zum Besten zu geben.

Der Opener „Sick Of It“ knallt einem die Gitarrenriffs dermaßen rockig um die Ohren, dass man sich fragt, ob das noch Ska ist. Aber da sich die Greedy Bees den Begriff „Skapunk“ auf die Fahnen geschrieben haben, einigen wir uns hier mal auf Punk...

„Names by Numbers“ folgt da schon eher dem traditionellen Ska. Mit gehörigem Tempo und noch mehr Gebläse knallt der Titel aus den Boxen. Kein Titel für die Tempo dreißig Zone. Mit „Things you Want“ kann man flott über die Landstraße bügeln. Etwas reggaelastiger ist Titel sechs „Dog Days“. Fast schon Mittelalterrock ist der Anfang von „In Dreams our sorrows Cease“, um dann schnell den Bogen zum punklastigen Ska zu schlagen.

Makeshift Wings to the Stars ist ein abwechslungsreiches Album, bei dem auch der hochspannende „Hidden Track“ nicht fehlen darf. Diesen entdeckt man aber erst, nachdem man viereinhalb Minuten der Ruhe genossen hat. Überraschend ist dieser Song allemal. Mehr sei hier nicht verraten. Ein Pluspunkt, der jetzt nicht in die Wertung einfließt, aber dennoch erwähnenswert ist: Man kann die Texte im umfangreichen Booklet lesen!

16/20

Andreas W. Fieseler

 

Antstreet.de

Was soll ich hier noch über diese großartige Skapunk-Combo sagen? Nun ja, sie haben ein neues Album draußen und das ist ein richtiger Kracher geworden. Greedy Bees haben einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. Das hier ist kein Schrammelpunk mit Bläsern sondern gut gemachter - und vor allem - vor Einfallsreichtung strotzender Skapunk. Auf jeden Fall gehört die Platte ins Auto, im Sommer wie im Winter.

 
 

Crazy United Records

Skacore nennt sich die Musik der Greedy Bees, ein Stil der mir bisher unbekannt war, kannte ich doch wohl „Skapunk“. Aber na ja, neue Schublade auf und rein damit. Dabei sind die musikalischen Einflüsse doch um einiges vielfältiger, hört man doch einen bunten Mix aus Punkrock, Hardcore, Ska und Jazz heraus. Im Vordergrund stehen Ska und Punkrock, und manchmal dann sind Songs dabei wo dann Ska und Hardcore gemischt werden, wo der Gesang mich an Waterdown erinnert. So gibt es hier genügend Abwechslung für den Hörer, mal ruhig und gemächlich, bevor die Band wieder Vollgas gibt. Ich kenne die Livequalitäten der Band nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass sie zusammen mit dem Publikum gut abgeht. Es gibt aber Songs wie „Names by numbers“ die mich ganz nervös machen, Hochgeschwindigkeitsska oder wie nennt man das??? Ebenfalls hätte man sich den 10 Minuten langen Hidden Track sparen können, was soll so was? Die Bienen aus dem Saarland haben hier ein abwechslungsreiches Album abgeliefert, welches weit mehr Höhen als Tiefen hat. Man hat es verstanden verschiedene Stile, Härte und Melodie miteinander zu verbinden. Die Greedy Bees sollte man im Auge (oder Ohr) behalten.

sickguy

 
 

Southspace Art & Noise

Eine Mischung aus Punkrock, Ska, Jazz und Hardcore, die die Jungs aus der Nähe von Saarbrücken laut Eigenaussage fabrizieren, klingt zunächst einmal nach einem wilden Genrehopping, oder einer überzogenen Selbstdarstellung einer durchschnittlichen Skapunkband. Aber beim neuesten Album der achtköpfigen Band ist das nicht ganz so einfach.

Bereits seit 2001 treibt die Band ihr Unwesen und das garnicht mal schlecht. Geschickt wird der Bogen gespannt von schnellen, treibenden (auch hardcorelastigen) Stücken, zu melodischen Midtempopunkrockstompern, angereichert mit Stilelementen oben genannter Musikrichtungen. Und das durchwegs im grünen Bereich. Lediglich der cleane Gesang regt mich nach einigen Stücken ein bisschen auf, aber das scheint das alte Lied zu sein bei Bands von diesem Schlage.

Eine großartige, teilweise leider zu saubere Produktion bietet „Makeshift wings to the stars“, aber bei der Fülle an Instrumenten (Bläser!) tut das auch Not. Mit einem mit Liebe zum Detail gestaltetem, sehr ansprechenden Artwork rundet man die Scheibe hervorragend ab. Ach ja, und mit einer nicht betitelten Akkustiknummer enthält die Scheibe auch noch einen hidden track, der die knappe Stunde Spielzeit voll macht.

tomObnoxious

 
 

Heartbeatmedia.de

Harter Ska-Punk-HC aus Deutschland, der Eure Ohrwatscheln mächtig in Wallung bringen wird. Tanzschuhe rausholen und loslegen!

Auch wenn dieses Album über das Schweizer Label 808 Records rauskam, handelt es sich bei der Band um eine deutsche Formation, die aus Saarbrücken stammt und mit diesem Werk ihr insgesamt zweites Album auf den Markt bringt. Stilistisch betrachtet hat sich seit ihrem Vorgänger nicht viel geändert, denn die 8 Skapunker outen sich auch im Jahre 2007 noch als Liebhaber der schnellen, harten Rhythmen, zu denen es sich hervorragend abgehen lässt. Aber macht Euch schonmal auf eine gewaltige Pitaction gefasst, denn hier wird man sich schon mit seinen Ellbogen verteidigen müssen, um nicht zu Fall zu kommen. Wie bei jeder guten Skaband ist die Bühne prall gefüllt mit Musikern, die sich an den diversesten Instrumenten austoben, um das Publikum bei Laune zu halten. Die 14 neuen Songs sind insgesamt betrachtet ein guter Querschnitt durch alles, was der Punkrock, der Ska, der Jazz und der Hardcore zu bieten haben. Einzig und alleine die Stimme des Sängers stösst mir immer wieder sauer auf, da hier einfach nix rüberkommt und er sich ziemlich gelangweilt anhört. Hier ist auf jeden Fall noch Nacharbeit nötig. Klar, dass man schon ein richtiger Hardcore-Fan des Skapunks sein muss, um mit diesem Werk warmzuwerden. Alle die nicht auf schnellen Punk in Kombination mit Bläsern und Klavier stehen sei hier geraten, die Finger lieber von diesem Werk zu lassen. Positiv hervorgehoben werden sollte zudem noch, dass sich die Tracks extrem vielschichtig und abwechslungsreich präsentieren. Während man zu Beginn des Albums noch an Rockmusik denkt, schwenkt das Ruder dann im Laufe des ersten Songs “Sick Of It” ziemlich schnell in Richtung krachigen Punkrock um und knallt einem Riffs um die Ohren, die sich gewaschen haben. Erst im Laufe von “Numbers By Numbers” kommt die Skaparade dann so richtig derbe in Schwung und tritt mit Pauken und Trompeten sowas von aufs Gaspedal, dass man Gefahr läuft, überfahren zu werden.

FAZIT: Bei “Makeshift Wings To The Stars” handelt es sich also um ein absolut vielseitiges, abwechslungsreiches Album und man kann bei jedem Hördurchgang wieder ein neues, einem bisher verborgen gebliebenes Highlight, entdecken. Don't miss the “hidden track” boys and girls…and read the lyrics!

Sleep with open eyes tonight…

 
 

Ancientspirit.de

Wow, das knallt! Wo manche Bands im bereich Ska-Punk einfach nur schieres Sinnlos-Offbeat-Gerumpel produzieren legen andere viel Wert auf musikalische Raffinesse. So zum Beispiel GREEDY BEES, die mit „Makeshift Wings To The Stars” ein starke Stück Ska-Punk bzw. Skacore abliefern. Tolle Melodien treffen auf krachende Bläsersätze (Super Trompeter!) und treibende Punksounds. Freunde von Bands wie SKAFIELD oder THE BUSTERS und auch melodischem Ami-Punk à la FACE TO FACE, NO USE FOR A NAME oder Melo-Hardcore wie SHELTER oder H2O können hier genau so fündig werden wie Fans der Ska-Eskapaden von RANCID und NOFX. Bei „End Of Summer“ geht's sogar in Richtung Metalcore.

Allein der Opener „Sick Of It“ ist dermaßen klasse, dass man einfach weiterhören muss - saustark! 11Punkte

Bommi

 
 

Allska.de

The Cat: » Gute Putzmusik! – Scheibe rein, und ich habe meine Wohnung im Nu aufgeräumt.

Auf dem Ende März erschienen Album der 'Greedy Bees' aus Saarbrücken erwartet mich keine schlechte Laune Musik. Aber eine Menge Dejavus: Irgendwie alles schon mal gehört.

Nein, ich möchte keine Schubladen öffnen, die acht Jungs, die eine Mischung aus Punk, Harcore, Rock und grenzwertigem Ska spielen haben durchaus Potential und jedes Lied bringt viel, beinahe zu viel Abwechslung, denn zu einer richtigen Struktur finden sie in den 14 Liedern nicht- vielleicht ist das auch gar nicht beabsichtig. Doch das Album erscheint schnell langweilig und anstrengend, ich mag mich nicht festhören.

Ein überraschendes Ende findet sich dennoch im 'Hidden-Track'; im sympathischen Schulband-Stil gibt es da plötzlich eine ganz stille Ballade und ich fange doch noch an zuzuhören.

Eine Spur hinterlässt das Album 'Makeshift wings to the stars' bei mir trotzdem nicht. Kein Ohrwurm. Keine Lust mir die Songs noch einmal anzuhören. Aber: der nächste Wohnungsputz kommt bestimmt. «

 
 

Scarred-for-Life.de

Ordentlich Spaß inne Backen haben sie, die acht Saarländer. Auf dem Program steht Skacore. Skacore? Ja, zumindest nennen die Jungs ihr angenehm mundendes Gebräu aus Punk, Ska, Hardcore und ein klein wenig Jazz so. So wechseln sich Offbeat-Gitarren mit flinkem, melodischem Hauruck-Punk ab, knackige Gitarren gehen Hand in Hand mit originellen Blechblowjobs.

Doch statt im Ska oft vorkommender aufgesetzter Fröhlichkeit hat "Makeshift Wings To The Stars" einen weitaus seriöseren Touch, manchmal schwingt gar eine melancholische Note mit. Abwechslung hängt an der großen Glocke, und das Oktett ist auch in puncto Songwriting erstaunlich reif. Einzig und allein der Gesang des Frontmanns Martin bedarf noch ein wenig Feinschliff - auch an der etwas eigenwilligen Englischaussprache sollte Herr Klein dringend arbeiten. Doch sonst gibt es hier kaum etwas auszusetzen.

Chris

 
 

Handlemedown.de

Wie klingt Ska-Punk aus dem Saarland? Die GREEDY BEES beantworten auf „Makeshift Wings to the Stars“ diese Frage. Über fünf Jahre nun schon gibt das Oktett den Takt an, hat dabei mit zahlreichen großen Bands im In- und Ausland zusammengespielt. Die Bandbreite der Bands ist erstaunlich, denn man hat es nicht nur mit artverwandten Bands aus dem Ska-Punk Bereich zu tun, selbst mit WIR SIND HELDEN oder MONEYBROTHER teilte man die Bühne. Das allerdings ist nicht so verwunderlich, denn an Abwechslung mangelt es der Band sicherlich nicht. Zwar tendiert man schon dazu die Songs im oberen Geschwindigkeitsbereich anzusiedeln, doch Tempowechsel oder eher unübliche Gitarrensoli durchkreuzen die eigentliche Ausrichtung immer wieder. Am ehesten kann man sie vielleicht mit MUSTARD PLUG vergleichen, doch in ihren ungestümen Momenten erinnern sie sogar an eine Band wie ASSORTED JELLY BEANS. Gerade vom Gesang her gibt es zu letzteren Paralellen, jeder wird daran sicherlich keine Freude finden. Sie passt jedoch zum gepflegten Chaos, dass „Makeshift Wings to the Stars“ umgibt. Wer auf eine weniger straighte Ska-Punk Version gewartet hat, der dürfte hier fündig werden. Alle anderen sind vielleicht mit LESS THAN JAKE und Konsorten besser bedient.

Christian

 
 

Bizarre Radio

Speed Ska Punk aus deutschen Landen mit englischen Texten. Das ist die Hausnummer der Greedy Bees.
Auf ihrem Album „Makeshift Wings To The Stars“ beweisen die acht Mannen, dass sie es durchaus verstehen, druckvolle und schnelle Musik mit Bläsern auf den Punkt zu bringen. Dies ist nicht einfach bei so einer großen Besatzung. Viele Köche verderben nämlich häufig den Brei und der wird dann noch matschiger als er eh schon ist.
Nicht so bei den Greedy Bees und das zeugt von den musikalischen Fähigkeiten. Nicht so begeisternd ist allerdings die Willkürlichkeit der vielen zusätzlichen stilistischen Mittel. Ruf-Antwort Schema der Bläser, dann ein abgdämpfter Doppelkick Teil, anschließend E-Piano und Frauengesang und dann noch alles schon mit Streichern, Handclaps und Tausend Ohs und Ahs dichtkleistern. So ungefähr. Und wenn dann noch jeder beweisen muss, dass er sein Instrument beherrschen muss ist es einfach zu viel. Das ist die totale Überladung inklusive einer Reizüberflutung. Nur Bläser hätten es also auch getan.
Aber so wirkt es fast schon als hätten die Greedy Bees Angst vor Stille. Der peinlichen, endlos langen Stille………… die manchmal notwendig ist um der Musik Raum zum atmen und zum entfalten zu lassen. Hier ist jedoch fast jede Sekunde vollgestopft mit allen erdenklichen Mitteln und kaum ein Liedteil wird länger als 4 Takte gehalten, ohne das etwas neues eigentlich Überflüssiges hinzugefügt wird. Die Ansätze sind gut, aber demnächst bitte etwas weniger Ideen. Oder einfach ein Doppelalbum… 7 Punkte (von max. 15)

Michael Konen

 
 

Kink-Records.de

Die Greedy Bees kommen aus dem Saarland und gründeten sich im Jahr 2001. Seither haben die 8 Jungs eine Demo- CD (2003) und einen Longplayer (2004) veröffentlicht.
Wie schon das erste Album, erscheint auch das hier vorliegende zweite Album auf dem Leech Records Unterlabel 808 Records.
In den 14 neuen Songs (+ ein Bonus-Track) gibts eine abwechs-lungsreiche Mischung aus Ska, Punkrock, Hardcore. Das Ganze wird hin und wieder durch frickelige Jazz-Elemente erweitert. Sie selbst beschreiben ihre Musik als Skacore und das passt wohl auch ganz gut. Im Vergleich zum typischen Ska-Punk-Sound sind die Greedy Bees schneller und energiegeladener. Wer Skacore hört denkt wohl zuerst an die Voodoo Glow Skulls und mit diesen sind die Saarländer auch vergleichbar. Neben Posaune, Saxophon und Trompete kommt auch schonmal ein Klavier zum Einsatz. Bleibt unterm Strich eine sehr abwechslungsreiche Ska-Punk-Scheibe mit reichlich Tempo und schönen Melodiebögen.
Dazu gibts eine schicke Aufmachung mit dickem Booklet, in welchem sich auch die kompletten Texte befinden.

 
 

Out of Step Fanzine

The Greedy Bees is a German skacore formation. The album is released on 808 Records, a sub-division of Leech Records. The Greedy Bees will appeal to the fans of Less than Jake, the Mighty Mighty Bosstones and so on. 'Makeshift Wings To The Stars' is a very divers skapunk album with elements of punkrock and ska of course but also hardcore and jazz. Nice songs, good tempo changes and a rich sound due to the horns, the use of violins and cello and some piano parts makes this album worth to check out. This is a band with potential but it still has some growing to do, especially the main vocals need some sharpening. Greedy Bees are certainly Out Of Step approved. 7,8/10

 
 

Poisonfree.com

This German based 8 piece does the skapunk thing. They have been around since 2001 and Greedy Bees is the band's second full length to date. At times they remind me of Skaos and at others of some of the bands that were/are on Asian Man, the last time I checked that label (that was in 1999/2000/2001 or so) like Potshot, Mu330 and the likes.

Routinely played, definitely on an international niveau. Some tunes are pure dancing songs, while others tend more to the harsher side and others again (Embrace Our Downfall) are a little bit tamer, giving you the opportunity to breath. So a quite diverse experience here.

However I am very picky when it comes down to ska punk and Greedy Bees did not manage to get onto my „rip this disc to the Ipod“ pile, as I missed some songs that really gave me that „wow that's a hit“ feeling.

 
 

Waste of mind.de

Der typische Ska- hörer, wenn man sowas sagen kann, sollte hier vielleicht zweimal reinhören. Greedy bees sind ne gute Band, traditioneller Schunkel- Ska scheint jedoch nicht so Ihr Ding zu sein, was ja auch nicht schlimm ist. Alles ziemlich flotte Nummern, Schlagzeug meistens voll auf die Nuss, das restliche Instrumentarium natürlich mit. Die Einflüsse müssen eher auf Punk/HC- Seite liegen. Nicht für umsonst bezeichnen die 7 Jungs aus Saarbrücken ihren Stil als Ska- Core und das kommt auch kompromisslos rüber, kein- Wo steck ich die Jungs rein.. Die Hörner sind in jedem Lied präsent(erinnern an die Rantanplaner), der Skank in fast jedem, die Songs- immer volle Kanne drauf. Von daher passt auch die Stimme ganz gut- nicht melodiös gesäuselt- eher punkig abgekämpft, aber schön. Harmoniert alles echt herrlich. Immerhin spielen die Männers auch schon seit 97 zusammen. Der erste Song lässt einen zwar zu anfangs an AC/DC s Thunderstruck denken, was sich aber legt(auch wenn der der Gitarrist noch mehr Bock drauf hätte!?). Die CD( oder das Vinyl ) empfiehlt sich für Menschen die auch gerne mal Mucke zum Abreagieren zuhause haben. Für den besagten „Ska- Hörer“ vielleicht nen tick zu hart, für die jungs die eigentlich punk oder emo- core (Unwort) hören vielleicht die Gelegenheit den Anschluss zum Ska- train zu kriegen. Eindruck: Positiv

Marlo

 
 

FOMP.de

Nachdem ich die Greedy Bees zum dritten Mal vor kurzem sah musste ich mir doch mal ihr neues Album zulegen und auch dann was dazu schreiben. Zwischen meinem ersten Mal mit den Greedy Bees vor 4 Jahren und der jetzigen CD liegen doch Welten und aus der alten Besetzung sind nicht mehr all zu viele übrig geblieben und es hat sich auch sonst einiges getan. Auf jeden Fall liefern die Saarländer mit A Lifetime For The Disappointment eines der besten Ska(core) Alben ab, was ich in letzter Zeit zu hören bekam. Vergleiche zu Szenegrößen wie Catch 22 und anderen müssen nicht großartig gescheut werden. Man merkt auf jeden Fall einen großen Fortschritt zu dem 2003 erschienen Demo „Mission:Top Secret“; wohl am meisten an der Soundqualität, die (natürlich) auf dem aktuellen Album um einiges stimmiger daher kommt. Insgesamt 10 Songs die man ohne Probleme mehrmals hoch und runter hören kann. Dabei sticht beim ersten Hören vermutlich der auf deutsch gesungene Song „Nach alle den Jahren“ am meisten raus, da die anderen Songs alle in Englisch gesungen werden. Aber beim zweiten Hören fällt dann schon gleich auf, dass man die Greedy Bees nicht auf einen Song beschränken kann. Man merkt schon, dass hier Leute am Werk sind, die was von Musik verstehen und die ihre Liebe zur Musik auch zeigen und Herzblut in die Band stecken. Zunächst gewöhnungsbedürftig ist für mich aber das Intro, das mich ein wenig zu sehr an irgend einen alten Rock Klassiker erinnert. Wobei den Abschluss des Albums ein Stück bildet, was auch mit einigen Klavierparts locker flocker daher kommt. Manch einem könnte vielleicht die Stimme des Sängers gewöhnungsbedürftig vorkommen, doch wenn man sich daran gewöhnt hat, ist sie nicht mehr weg zu denken und liefert somit einen klasse Gesamteindruck. Bevor ich nun zu viel verrate - bildet euch selbst ein Urteil.

Tyler

 
 

Punkrockguide.de

Skacore nennen die sieben glorreichen Saarbrücker ihre Musik. Gemeint ist damit eine Mischung aus schnellem Punk, Skarhythmen, Dicke-Backen-Instrumenten und rauem Gesang. Die Grundstimmung der Debut-CD ist positiv - alles Up-Tempo Nummern mit Melodei und schönen Chorpassagen -, auch wenn die Texte (9x Englisch, 1x Deutsch) eher ernst bis melancholisch gehalten sind. Front- und Back-Cover kokettieren ebenfalls mit dem Schmerz des Künstlers: Einsamer Gitarrist auf der Brücke zockelt in den Ort der Trübsal bzw. wartet nachdenklich auf den „Bus nach Nirgendwo“ - unzweifelhaft Schnappschüsse aus der Heimat. Daher lässt sich der Titel als „lebenslange Enttäuschung“ oder als „lebenslanges Warten auf die falsche Verabredung“ interpretieren. Bilanzen, die man in Saarbrücken durchaus ziehen kann – ich selbst lebte zwei Jahre dort –, doch die Stadt trägt meist nicht die Schuld und solche Bilanzen werden auch anderswo gezogen. Die GREEDY BEES jedenfalls sind keineswegs „enttäuschend“, „trübe“ oder „abwartend“ und ein Konzert würde ich (der CD nach) nicht als „falsche Verabredung“ einschätzen, sondern sogar empfehlen. Zumal sie bei der Aufzählung ihrer bisherigen Auftritte meinen Heimatort Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) in einem Atemzug mit Städten wie Frankfurt, Freiburg und Hamburg nennen. Das ist für Saarländer sehr tolerant. Zeige dich genauso weltoffen wie die GREEDY BEES und öffne deinen CD-Player für sie. YOU WON´T BE DISAPPOINTED!

Captain Mocker

 
 

Scumfuck Tradition Mailorder

Aus Saarbrücken kommt diese Band, die ihre Musik selbst als Skacore betitelt und das trifft dann wohl auch voll ins Schwarze. Punk-Riffs und – Rhythmen werden immer wieder von Ska-Elementen unterbrochen und auch die Bläser sind pausenlos im Einsatz.
Die Saarländer beherrschen ihre Instrumente zweifelsohne und haben ein solides, gutes Debüt an den Tag gelegt. Ein Überhit fehlt mir hier zwar, was aber auch daran liegen kann, dass ich nicht gerade DER Fan von Skapunk bin. Leute, die auf die Mucke von Skafield, Mighty Migthy Bosstones oder ähnliches abfahren, könnten aber durchaus an der CD gefallen finden.

Jennes

 
 

Crazy United Records

Bläser-Punkrock mit bisschen Melodycore und Skapunk. Ganz solide Mucke, gut gemacht, sehr abwechslungsreich, am besten gefällt der einzige deutschsprachige Song ("Nach all den Jahren"), trifft aber leider irgendwie alles nicht so sehr meinen persönlichen Geschmack.(6/10)

Vasco

 
 

Genevapunkska.com

Deutsche Version:
In der Tat hört 808 Records nicht auf Platten rauszubringen. Und neuerlich gehen sie sogar schon auf die Suche nach ausländischen Gruppen: Die Greedy Bees kommen nämlich aus Saarbrücken in Deutschland und bringen hiermit ihr erstes Album, welches auf ein 2003 veröffentichtes Demo folgte. 'A lifetime for the disappointment' zeigt die Gruppe mit 10 Stücken, die einem recht konventionellen aber gut umgesetzten Skapunk entsprechen. Die Vocals lassen einen manchmal an Capdown denken; die Rhythmus- und Bläsergruppen erinnern oft an Gruppen wie Less Than Jake oder Mustard Plug, sind aber insgesamt betrachtet eher Pop-Punk. Einige Hardcore-Einflüsse à la Link 80 oder Against all Authority in Liedern ('Metamorphosis' oder 'Still out in the rain') werden aber vor allem die Neulinge im Genre zu schätzen wissen. Da man wohl keinen großen Wert auf die Qualität gelegt hatte, klingt die Produktion leider ein wenig dumpf und durcheinander. Eine Band die man sich zur Zeit noch interessanter auf der Bühne als auf Platte vorstellen mag.

Matti

 
 

Pepper-zone.net

Deutsche Version:
808 Records ist, neben der Tatsache dass es eine Tochtergruppe vn Leech Redda ist, vor allem ein Label, dass sich es zum Ziel gemacht hat jüngere Bands unter Vertrag zu nehmen, die bisher noch nicht das Glück hatten, die Möglichkeit einer Veröffentlichung ihrer Produktion zu bekommen. Das ist doch mal eine Initiative, die ich persönlich sehr sympathisch finde und welche der lokalen Szene erlaubt sich in rasanter Geschwindigkeit zu entwickeln. Wir haben heute das Vergnügen mit einer jungen deutschen Formation die sich den schönen Namen Greedy Bees gab. 6 Burschen und einige Jahre später haben wir es heute mit einer 10 Titel umfassenden EP zu tun, welche einen hinreißenden und tanzbaren Skapunk enthält, den gleichen der leicht die Fans von Big D oder Link 80 in Trance versetzen würde. Zugegebenermassen ist diese ein wenig drucklos (ein paar Klampfen fehlen und die Bläser sind etwas dumpf), aber der Wille Spass zu haben ist präsent und das Songwriting ist sympathisch. Warum sollte man sich also davon abhalten lassen? Energiegeladener Punk!

Adrien

 
 

Europunk.net

Deutsche Version:
Naja, Greedy Bees? Der Name war wohl das erste, was meine Aufmerksamkeit erregte. Ich weiß, dass es schwer ist einen guten Band Namen zu finden (meine Band ist das beste Beispiel dafür), aber sie hätten sich doch was besseres einfallen lassen können. Aber was solls, dieses Review ist nicht über Bandnamen, sondern ihr letztes Machwerk 'a lifetime for the disappointment'.
'Alftd' ist 25 Minuten kompromißlos nach vorn gehender Skacore. Jedoch sind die Greedy Bees doch zu so viel mehr imstande. Da ich sie unlängst live gesehen habe, kann ich mit Gewissheit sagen, dass sie live mindestens genau so gut sind, wenn nicht sogar noch besser, aber hier scheinen sie irgendetwas zurückzuhalten.
Die Energie ist für jeden ersichtlich, die Hingabe ist auch da aber musikalisch fehlt irgendetwas. Während sie alles in greifbarer Nähe haben, fehlt den Songs die richtige Beschaffenheit, so als ob sie nicht richtig ausstrecken könnten und das Element ergreifen, dass ihre Musik abrunden würde.
Der Gesang, obwohl er nichts Weltbewegendes ist, passt recht gut zur Musik. Die rauhe, fast rostige Stimme des Lead-Sängers begleited ihre Skacore Ader gut und gepaart mit den Backups vom Rest der Band erreicht der Gesang bei Greedy Bees eine Einzigartigkeit, besonders in einer Live Umgebung. Die Bläser brechen ohne irgendwelche Probleme durch die verzerrten Gitarren und im Gegensatz zu vielen anderen Bands, deren Bläser nur den Rest der Band begleiten, fügen das Tenorsaxophon und die Posaune ein neues Spektrum zum Gesmatklang der Band hinzu.
Diese Gruppe hat zwar zwei Gitarren, aber um ehrlich zu sein würden sie wahrscheinlich nicht so viel anders klingen, ließen sie eine weg. Wenn man schon zwei Gitarren hat, sollte man sie auch einsetzen. In einer Skacore Band gibt es so viele Möglichkeiten zwei Gitarren einzusetzen, sei es durch cleane abgedämpfte Leadparts, um den Ska zu begleiten oder krachende Soli, um den Hardcore zu durchbrechen; die Gitarre kann so vielfältig eingesetzt werden und das ist etwas, was ich in Zukunft gerne mehr bei den Greedy Bees sehen würde. Obwohl ich das zwar gesagt habe, machen sie dies live mehr als wett. Jedes Mal, wenn der zweite Gitarrist nicht zu spielen brauchte, skankte und sprang er auf der Bühne rum, wie ein Verrückter wodurch er das Publikum anheizte und die Greedy Bees Bühnenshow auf ein ganz neues Level hob.
Ich weiß immer noch nicht richtig, was es ist, das diese Band hier vermissen lässt, gerade weil ich ein großer Fan dieser CD bin, aber irgendetwas ist nicht so wie es sein sollte. Live hörten sie sich großartig an, aber auf Platte kommt ihre Intensität und Energie nicht richtig rüber. Ich erinnere mich an die von No Comply oder den Bosstones und dann wieder an die Greedy Bees und es gibt da was, das diese Cds haben und ihre nicht hat. Ich kann die zuvor genannten Cds einlegen und mir vorstellen, ich sei gerade bei einer ihrer Shows dabei und das ist etwas, was ich bei den Greedy Bees einfach nicht kann.
Die Greedy Bees sind eine gute Band und wohl eine der besten europäischen Ska-Core Bands die ich seit geraumer Zeit live gesehen habe, aber 'a lifetime for the disappointment' wird ihen einfach nicht gerecht. Ich bin wirklich gespannt darauf eine neue Veröffentlichung dieser Jungs zu hören, denn sie haben wirklich das Zeug dazu ein wahrhaft großartiges Album zu produzieren.

Jenkin

 
 

FFRUK.com

Deutsche Version:
Die Greedy Bees sind eine ziehmlich coole Ska Punk Band aus Deutschland und ich wette sie wären auch hier richtig groß, weil sie den Bands ähneln, die Household Name und Moon Ska (Europe) sonst rausbringen. Trotz dass sie aus Deutschland sind, singen sie auf Englisch bis auf einen Track in ihrer Heimatsprache. Zehn durch und durch Mithüpfstücke, welche es verdienen gehört zu werden. Hört euch auf jeden Fall Songs wie 'Still out in the rain', 'Don't blame the kids', 'Nach all den Jahren' und 'Nine-life cats' an und ihr werdet schnell mit dieser Band warm werden. Ich habe mir bereits zweimal das Album angehört, seit ich gerade die Reviews abtippe und es läuft gerade ein drittes Mal. Die Produktion ist nicht die beste auf der Welt, aber hey ich beschwere mich ja gar nicht, es ist immer noch ein sehr hörenswertes Album.

Steve

 
 

Skabadip.it

Deutsche Version:
Die Scheibe kommt aus der Schweiz, während die Greedy Bees Deutsche sind und Ska-Core mit mehr „Core“ als „Ska“ und einer guten Portion Rock machen.
Unter ihren Kollegen aus dem selben Genre gehören die Greedy's nicht gerade zu den „lauten Krachmachern“, aber damit will ich auf keinen Fall sagen, dass ihre Musik nicht druckvoll ist, im Gegenteil. Sie erinnern mich sogar an Less than Jake!
Man könnte fast meinen, um als „Ska-Core“ Band zu gelten, bräuchte man nur zwei Bläser (Posaune und Tenor Sax) mit aus dem Ska stammenden Rhythmen zu mischen.
Auf „a lifetime for the disappointment“ hab ich im Vergleich zu anderen Alben ähnlicher Bands nur den Funk/Ska der Fishbones in „Don't blame the kids“ wiedergefunden, den typischen Ska-Core in „Fat guys' grin“ und „Red beans & a bloody steak“ und die einzige Spur von traditionellem Ska den die Greedy Bees auf ihrem Album präsentieren, trägt den Titel „Nine-life cats“.
Im Einzelnen nicht anders und/ oder sich abhebend von gleichartigen Bands haben die Greedy Bees jedoch nicht weniger Chancen Anhänger der Hardcore-/ Punkszene zu begeistern.
Sie enthalten sich einfach der traditionellen Ska-szene!

Sergio Rallo

 
 

Select Yordan

Genau, die CD muss irgendwo liegen geblieben sein, denn erschienen ist sie schon im Oktober letzten Jahres. Und da die Zeit unerbärmlich vorwärts schreitet, gibt's jetzt halt ein verspätetes Review dieses Werkes, welches das Debut- Album der Greedy Bees ist. Die sieben Musiker aus Saarbrücken spielen seit Ende 2000 in dieser Besetzung zusammen und gingen Ende 2003 das erste Mal für dieses Album ins Studio. Den Hörer erwarten 10 Skapunklieder mit Texten, die die Enttäuschung über gewisse gesellschaftliche Missstände ausdrücken und das Alltagsleben an den Pranger stellen. Mit «A Lifetime For The Disappointment» ist den Greedy Bees ein sehr homogenes und kompaktes Album gelungen, das ohne grosse Experimente auskommt. Die Bläserabteilung (Posaune und Saxophon) ergänzt die Lieder gut und bringt hier und da auch etwas Abwechslung in den Sound. Leider fehlt es der Musik doch an Eigenständigkeit, erinnern sie doch sehr stark an Bands wie Skafield oder No Authority. Nichtsdestotrotz ist es auch den Greedy Bees gelungen, mit ihrer Musik gute Stimmung in den trüben Herbststunden zu verbreiten.

Remo Zandonella

 
 

Europunk.net

Deutsche Version:
Eines morgens erwachte ich und bemerkte sofort, dass das Haus nicht im strömenden Regen versunken und vom Wind weggewegt worden war, sondern dass es mitten im Sonnenschein lag. Da dachte ich bei mir: "Welch angenehme Überaschung!" Später an diesem Tag legte ich die Greedy Bees EP ein und dachte bei mir: "Welch angenehme Überaschung!" Wenn man heutzutage von einer Band hört, die ihre eigene CD produziert hat, ist es schwer nicht skeptisch zu sein, aber die Greedy Bees scheinen die gewöhnlichen Demos weit hinter sich gelassen zu haben, welche sagen wir mal weniger talentiert sind, als andere. Die Band hat es geschafft eine beeindruckende EP zu produzieren, auf die sie zurecht stolz sein können. Es ist ziehmlich schwierig etwas zu produzieren, das es sich lohnt anzuhören, mit nur sechs Stücken darauf, aber diese Band hat mehr als ihre Schuldigkeit getan und brachte uns: "mission: top secret". Die Gitarren können es mit jeder anderen Skaband da draussen aufnehmen, mit einem gelegentlichen schrägen Solo und nicht zu vergessen, der Mischung aus Verzerrung und cleanen Riffs, die dieses Genre zu dem machte, was es heute ist. In Hinblick auf den Bass hat die Band einige brilliante Basslines, die perfekt zu dem jeweiligen Song passen. Das Schlagzeug enttäuscht auch nicht und erfüllt alle Ansprüche, die der normale Hörer daran stellen würde. Nun zu den Bläsern. Würde man irgendeine bekannte Skaband nehmen und deren Bläsersatz gegen den der Greedy Bees austauschen, dann hätte diese gute Chancen, dass niemand den Unterschied bemerken würde -abgesehen vielleicht von der Tatsache, dass die neuen Mitglieder plötzlich deutsch sprechen und ein wenig anders aussehen würden als die Originale, aber das ist auch nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass die Bläser auf dieser CD genau so gut sind, wie auf jeder anderen Ska CD. Im Song "Twisted Mind" taucht dann auch sogar noch ein Keyboard auf. Jetzt höre ich euch sagen: "Die CD hat nur vier Sterne bekommen, warum nicht fünf?" Nun ja, da ist halt leider ein Aspekt, den man nicht einfach unter den Tisch fallen lassen kann, das ist der Gesang und die Texte. Der Gesang ist ein wenig, nun rauh, denke ich beschreibt es gut. Das macht dann auch nicht die wenig ausgeklügelten Texte wett. Das ist das kleine Manko der EP, aber wenn man damit leben kann, dann ist sie es auf jeden Fall Wert einmal ausgecheckt zu werden. Davon abgesehen, kann der Gesang verbessert werden; hat sich schon mal einer von euch das frühe Material von NOFX angehört? Das wäre so ein Fall. Um jetzt zu einem Schluss zu kommen, würde ich sagen, dass dies eine sensationelle CD ist, von einer Band, die nicht wirklich bekannt ist -damit möchte ich ihnen freilich nicht zu nahe treten. Die Songs sind eingängig und haben einige tolle Zwischenteile und Übergänge, die dich direkt in den Musikstil führen. Die Greedy Bees sind ein talentierter Haufen und auf jeden Fall es wert, einmal eingängiger betrachtet zu werden.

Ian